Letzter Blick Zurück (1999)
1. Die Geburt Der Ozeaniden (Intro)
Instrumental
2. Nur Für Dich
Weggewischt, wie eine Träne,
geweint aus deinem Auge,
bevor sie noch den weg
zu deinem Herzen fand.
Ausradiert, wie falsche Worte
auf weißem Blatt Papier,
auf dem nichts weiter als doch
nur mein Name stand.
Doch nur für dich sind diese Zeilen
denn wenn die Zeit die Wunden heilt,
will ich trotzen den Gezeiten,
wie Felsen, der die Woge bricht!
Und nur für dich sind diese Worte,
und nur zu dir führt mich der Weg,
auf dem ich reisen kann in Träumen
durch Felsen, hin bis zum Sonnenlicht!
Ausrangiert, wie eine Puppe,
in einer Truhe längst verstaubt,
bevor sie noch den Weg in deine Arme fand.
Die Seiten sind verbrannt,
im Drehbuch meines Seins,
in dem nichts weiter als doch
nur mein Leben stand.
Doch nur für dich sind diese Zeilen
denn wenn die Zeit die Wunden heilt,
will ich trotzen den Gezeiten,
auch wenn die Woge mich zerbricht!
Und nur für dich sind diese Worte,
denn es führt kein Weg zu dir,
auf dem ich reisen kann im Leben,
so bleib` ich fern dem Sonenlicht!
3. Stern Der Ungeborenen
Kaum dem Schmerz entronnen
Stehst Du nun vor mir,
Die Augen schwer und müde - ohne Schlaf.
Du blickst durch mich hindurch,
Doch sehe ich in Dir,
Was mir verborgen blieb in jener Zeit.
Und wieder scheint es mir,
Die Möglichkeit ganz nahe,
Mich aufzuopfern, wie beim letzten Mal.
Mich bloß zu zeigen -
Ich ungebor`nes Kind,
Obwohl die Rolle mir doch so verhaßt.
Und wenn nur diese Bitte bleibt:
Lösch hinter Dir die Lichter aus!
Verschließ die Tür und wirf den Spiegel ein!
Und wenn tatsächlich jemand fragt:
Sag einfach, daß ich nicht mehr bin -
Denn diese Lüge wird die letzte sein!
Und wenn dann spät, in dunkler Nacht,
Ein Licht den Weg nicht finden kann,
Dann schließ mich weg und häng` ein Schloß davor!
Und wenn dann jemand nach mir fragt:
Sag einfach, daß Du mich nicht kennst -
Du wirst schon sehen, wie recht Du damit hast!
Kaum dem Stern entflohen, stehst Du nun vor mir,
Und ich weiß, daß der Traum von neuem quält.
Ich blicke starr durch Dich, doch sehe in Dir,
Daß bald Dein Herz geboren wird!
4. Letzter Blick Zurück
Und nun wieder auf dem Weg
durch Asche die längst kalt und grau
Mir heuchelt, es wär` nie gescheh`n.
Und viel zu lange wachte ich
In den Ruinen, die einst groß und schön
Wie uns`re Festung waren.
Du bist blind,
Weil Du mich nicht siehst!
Du bist taub,
Weil Du mich nicht hörst,
Du bist schwach,
Weil Du mich nicht ählst!
Du bist alt,
Ich hab` Dich überlebt!
Doch Du bist schön,
Schöner als jeder Stern!
Und Du bist frei,
Keiner Dich halten kann!
Und Du bist Licht,
Wo sonst nur Dunkel ist!
Und Du bist mein
Letzter Blick zurück!
5. Energie
Zwei Heere aufeinanderprallen
Un weißer Staub bedeckt die Schlacht.
Wenn das Licht des Tages schwindet,
Dann gib mir Kraft für diese Nacht!
Schwarze Schemen sich verstecken
Ein Lichterspiel die reizt
Du baust mich auf und wirfst mich nieder
Verleihst und raubst mir alle Macht!
Gib mir deine Energie!!!
Die Heeres ich schon fast vernichtet,
Der Staub den Tag zum Dunkel macht
Und alles Licht in sich gesogen.
Gib mir die Kraft für diese Nacht!
Schwarze Schemen sich verstecken
Ein Lichterspiel die Sinne reizt
Oh bau` mich auf - oh wirf mich nieder!
Verleih`und raube mir die Macht!
Gib mir deine Energie!!!
6. Verlorener Moment
Über diesen Plätzen ruht ein Zauber
Und schwarze Vögel ziehen ihre Kreise.
Doch nur das Fliegen lernen wollten wir,
Als jemand brach die Flügel uns entzwei.
Als wir nach Jahren wiederkehrten,
Und diese Orte plötzlich stumm und leer,
In unseren Köpfen sich Gewißheit formte,
Daß wir das Leben hier ja nur geträumt!
Und alt und müde sitzen wir
In Räumen, die das Licht nicht kennen.
Deine Worte sind nicht mehr bei mir -
Wer weiß, ob sie es jemals waren?
Und alt und müde weine ich
In Träumen, die kein morgen kennen.
Doch irgendwann kommt der Moment,
Da Licht durch uns`re Schatten fließt!
Ich weiß noch, wie uns Flügel wuchsen
Und keine Grenze uns zu hoch erschien.
Doch nur das Fliegen lernen wollten wir,
Als wir merkten, daß kein Ziel wir hatten.
Und als die Jahre wiederkehrten,
In unseren Köpfen sich Erinn`rung formte.
Da saßen wir an den geheimen Orten
Und weinten um den Zauber, der verloren ging.
7. Zweiter Weg
Ich liebte Dich
Wenn Deine Augen Wasser, heiß
wie Blut, vergossen.
Erstrahle
Flammenhell die Nacht!
Tausend Opfer
Brachte ich Dir dar.
Erstrahle
Flammenhell die Nacht!
Und ich gehe meinen Weg!
Und ich gehe diesen Weg allein!
Ich geh allein
8. In
Einer Sommernacht
Und all die Fenster, wo ich einst mit Dir
Abends in die Ferne sah
Sind nun hell mit fremdem Licht.
Und der Pfad führt weg vom Tor,
Wo Du standest, um zu schauen
Und in die Ferne dann entflohst.
Und der Mond, der Deine Flucht gesehen
Schien auf Dein bleiches Angesicht
Doch es war zu spät für Dich.
Und dunkel, schweigend sinkt die Nacht
Wie damals auf das Haus herab
Denn alles Leben nahmst Du mit.
In einer Sommernacht
Du warst
In einer Sommernacht
Für mich
In einer Sommernacht
Doch nur
In einer Sommernacht
Ei nTraum
In einer Sommernacht
Den ich
In einer Sommernacht
Gesucht
In einer Sommernacht
In Dir
In einer Sommernacht
Allein!
9. Cryo (Outro)
Instrumental

