Ein Neuer Tag (2000)
1. Manchmal Noch... (Intro)
Instrumental
2. Ein Neuer Tag
Irgendwann einmal wird es gescheh`n,
das Wunder hier auf dieser Erde
Und eine Stimme sagt: Es werde
Ein neuer Tag...
Ich will durch Deine Augen sehen
will die Worte nur verstehen
die an mich gerichtet sind
und warte nur auf den Moment, denn:
Irgendwann einmal wird es gescheh`n,
das Wunder hier auf dieser Erde
Und eine Stimme sagt:
Es werde... Ein neuer Tag!
Ein neuer Tag bricht an für mich
alte Wunden werden heilen
Ein neuer Tag bricht an für Dich und mich
Ein neuer Tag bricht an für mich
lies zwischen meinen Zeilen:
Ein neuer Tag bricht an für Dich!
Und wenn die Zeit mich zu Dir führt
will ich in Dir verweilen
in Deinen Augen bleiben
warten auf den Sonnenuntergang...
3. Leuchtfeuer
Und so weit hast Du mich nun gebracht
Ich bin nur noch ein Herbstblatt in den Winden
Die Kraft läßt nach, die Sinne schwinden
Dein Duft umgibt mich wie die finstre Nacht
Dein starrer Blick er streift die kahlen Zimmerwände
Ich lieg vor Dir, berühre Deine Haut
Stürzen will ich mich in Tiefen ohne Ende
Ganz in Dir will ich mich nun verliern
Und Feuer wird zu Wasser wird zu Wein
Wenn ich Deine Lippen nun berühre
Ich schon den Sturm an meinen Schwingen spüre
Und Dein Kuß wird die Narkose sein
4. Abgeschminkt
Schau mir ins Gesicht und Du wirst seh`n:
Lachen kann ich nur noch über mich
Siehst Du nicht wie glücklich ich nun bin
mit meinem Leben ohne Dich
Schau mir ins Gesicht und Du wirst seh`n
wie fremd Du mir geworden bist
Ich hoffe nur Du kannst versteh`n:
geliebt hab` ich Dich wirklich nie
Doch schau in meine Augen nicht
Du würdest nur die Tränen seh`n
Du weißt das alles Lüge ist
In Wahrheit wein` ich nur um Dich
Doch schau in meine Augen nicht
Du würdest nur die Tränen seh`n
Ich bleibe steh`n und sage Dir
daß ich Dich liebe, Dich allein
5. Dunkellicht
Ich weiß nicht mehr
Komm hilf ich weiß nicht
Ich weiß nicht mehr
was morgen ist
Ich kann nicht mehr
Mein Wort verbrennt für Dich
Ich sehe Dich
Im Dunkellicht
Ich sehe Dich...
Komm sage mir
Sag mir das gleiche
Ich will nicht wissen
was Du fühlst
Ich will nicht mehr
Mein Wort erfriert für Dich
Ich sehe Dich
Im Dunkellicht
Gleich einem Licht das plötzlich fährt
hinein tief in das Grab der Nacht
Und mir und Dir erklärt
Wie Staub vergilbt auf meinem Wort zu Dir
Und da Du nicht mehr kannst vertraun
sprichst Du zu mir an was Du glaubst
indem Du mir erklärst
wie Staub vergilbt auf meinem Wort zu Dir
6. Verlorene Sommer Der Kindheit
Instrumental
7. Über deinen Schlaf
Nun bist Du fort
Und noch frag ich mich,
Ob ich wache oder nicht.
In traumverhang`nen Augenblicken sehe ich
Dich doch nur schemenhaft vor mir.
Nun bist Du fort
Und wieder sehe ich
Das deutlich klare Bild vor mir.
In diesen dunklen Augenblicken frag ich mich
Welch böser Traum mich trennt von Dir!
Und wär`s auch nur ein Traum
So hofft` ich doch für mich
Den Morgen niemals emhr zu seh`n
Ich will im Traum zu Dir nur geh`n
Und wachen über Deinen Schlaf!
...und wachen über Deinen Schlaf!
8. Jade
Die Nähe hinter uns bewegt sich
was wir vergessen töten wir
an was wir denken leben wir
was uns vergißt das tötet uns
Ich hörte einst von Zeiten reden
als es Dich für mich nicht gab
Und hätt ich Flügel wie die Vögel
so wär die Sonne wohl mein Grab
Ich fühle in der Welt nichts mehr
Und sei es nur der Traum vom Gestern
Ein letzter Ton in mir verklingt
Kein Zauberwort die Fluten zähmt
Ich sehe in der Welt nichts mehr
Und sei es nur das Rot der Sonne
Ein letztes Bild von Dir erscheint
von Deiner Haut die Jade gleicht
Die Stille zwischen uns verklingt nun
was ich vergesse ist nicht mehr
An was Du denkst das lebe ich
Soll die Erinnerung uns ruhig töten
Ich hörte einst von Zeiten reden
als es mich für Dich nicht gab
Und ich bräuchte keine Flügel
denn niemals flöge ich fort von Dir
Und ist auch in der Welt nichts mehr
So sei es unser Traum vom Gestern
Ein erster Ton in uns erklingt
Kein Zauberwort muß uns mehr retten
Und ist auch in der Welt nichts mehr
So sei es nur das Rot der Sonne
Das mir mein Bild von Dir erhellt
von Deiner Haut die Jade gleicht
9. Weg Ins Licht
Ich bin Dein Kind, das wieder fliegt;
gleich einem Engel - unsichtbar.
Das lachend mit den Wolken zieht
Und fröhlich mit den Winden spielt.
Doch folgen können wirst Du nicht -
Mir in meine Welt.
Denn meine Welt ist pures Licht;
Doch der letzte Strahl schon bald erschöpft!
Mutter, bleib an meinem Bett,
Bis ich eingeschlafen bin!
Mutter, bleib an meinem Bett,
Bald wird es vorüber sein!
Ich steig aus Himmelstiefen auf,
Und lasse Dich den Abgrund seh`n.
Ich treibe durch den Morgenwind,
Und werd` im Sonnenlicht vergeh`n.
Doch folgen können wirst Du nicht -
Mir in meine Welt.
Denn meine Welt ist pures Licht;
Doch der letzte Strahl schon bald erschöpft!
Ich werd` mit Wolken zieh`n
Und mit den Winden spiel`n.
Komm in den toten Park
Und schau der Meere reinstes Blau.
Ich werd` mit Wolken zieh`n
Und mit den Winden spiel`n.
...bis ich eingeschlafen bin.
10. Nachtmusik
In der Nacht, als Du schliefst,
Da brach das Licht in Spiegeln sich.
Und der Wind die Wolken trieb,
Von meiner Seele in die Zeit.
In der Nacht, als Du gingst,
Da sprach der Tod: "Die Welt ist mein.
Ein jedes Grab soll für Dich sein;
Ich hab` die Einsamkeit erdacht."
Oh, spiel für mich
11. Alles, was blieb (Outro)
Instrumental

