10 X 10 Weiss (2003)
1. Intro
Instrumental
2. Ein Erwachen
Auf Morpheus Armen trag` ich Dich
Im Karussell um Deine Seele
Zwei Adlerschwingen breiten sich
Um Dein Herz und schützen es.
Und wenn Dein Auge nun vermag
Zu schauen auf mich wie ein Buch
So lies in mir und lern` mich lieben!
Bedau`re mich ... Ich bin verflucht!
Siehe, zwischen Schlaf und Leben
Steht nur dieser kleine Raum -
Die wüste Ehe eines Kusses
Des Menschen längst verlor`ner Traum.
Und schleicht des Nachts wer durch Dein Leben
Die blut`ge Spur im Angesicht
So schreie nicht - Erkenne mich!
Ich führe und ich liebe Dich!
ICH LIEBE DICH! ICH LIEB` DOCH NUR DICH!!!
Doch schmerzlich muß ich mir gestehen
Daß einen Traum ich nur verfolgt.
In dieser Hoffnung bleib` ich liegen
Die Lider fest verschlossen, nur
Ein Morgen darf es niemals geben
Da Du, mein Traum, gegangen wärst!
So darf ich denn erwachen, erst
Nachdem auch Du mich liebst im Leben!
Im Leben!!!
3. Stern der Ungeborenen
Kaum dem Schmerz entronnen
Stehst Du nun vor mir,
Die Augen schwer und müde - ohne Schlaf.
Du blickst durch mich hindurch,
Doch sehe ich in Dir,
Was mir verborgen blieb in jener Zeit.
Und wieder scheint es mir,
Die Möglichkeit ganz nahe,
Mich aufzuopfern, wie beim letzten Mal.
Mich bloß zu zeigen -
Ich ungebor`nes Kind,
Obwohl die Rolle mir doch so verhaßt.
Und wenn nur diese Bitte bleibt:
Lösch hinter Dir die Lichter aus!
Verschließ die Tür und wirf den Spiegel ein!
Und wenn tatsächlich jemand fragt:
Sag einfach, daß ich nicht mehr bin -
Denn diese Lüge wird die letzte sein!
Und wenn dann spät, in dunkler Nacht,
Ein Licht den Weg nicht finden kann,
Dann schließ mich weg und häng` ein Schloß davor!
Und wenn dann jemand nach mir fragt:
Sag einfach, daß Du mich nicht kennst -
Du wirst schon sehen, wie recht Du damit hast!
Kaum dem Stern entflohen, stehst Du nun vor mir,
Und ich weiß, daß der Traum von neuem quält.
Ich blicke starr durch Dich, doch sehe in Dir,
Daß bald Dein Herz geboren wird!
5. Leuchtfeuer
Und so weit hast Du mich nun gebracht
Ich bin nur noch ein Herbstblatt in den Winden
Die Kraft läßt nach, die Sinne schwinden
Dein Duft umgibt mich wie die finstre Nacht
Dein starrer Blick er streift die kahlen Zimmerwände
Ich lieg vor Dir, berühre Deine Haut
Stürzen will ich mich in Tiefen ohne Ende
Ganz in Dir will ich mich nun verliern
Und Feuer wird zu Wasser wird zu Wein
Wenn ich Deine Lippen nun berühre
Ich schon den Sturm an meinen Schwingen spüre
Und Dein Kuß wird die Narkose sein
Dein starrer Blick er streift die kahlen Zimmerwände
Ich lieg vor Dir, berühre Deine Haut
Stürzen will ich mich in Tiefen ohne Ende
Ganz in Dir will ich mich nun verliern
6. Blütenstaub
Feuchte Luft berührt mein Gesicht
Hier im Nebel der Zeit.
Wo bist Du, daß ich Dich finden kann?
Ich sehe, ich höre, ich spüre Dich nicht!
Uns`re Liebe, sie ist wie Blütenstaub im Wind:
Verloren, bevor sie beginnt!
Unser Leben ist wie eine Blüte ohne Licht:
Verloren, bis es zerbricht!
Ich sehne mich nach Deiner Wärme
Hier im Nebel der Zeit.
Alle Brücken sind zerbrochen,
Die Lichter erloschen und die Kälte befreit!
Uns`re Liebe, sie ist wie Blütenstaub im Wind:
Verloren, bevor sie beginnt!
Unser Leben ist wie eine Blüte ohne Licht:
Verloren, bis es zerbricht!
7. Leidenschaft
Dein Bild ist wie von Rauch umhüllt
Meine Augen schau`n auf Dich
Zärtlich, grausam, träumerisch
Im Spiegelbild erkennst Du mich.
Doch bete ich Dich an
Meine Große Leidenschaft
Götzenbildnis meines Herzens
Bote aus der Ewigkeit.
Doch bete ich Dich an
Meine Liebe, meine Lust
Du durchströmst mein Leben, gleich
Dem Engel der Unsterblichkeit.
8. Geheimes Leben
Abgeschirmt von allen Augen
brennt ein Licht
In tiefster Dunkelheit
Jedoch kein Lächeln und kein Wort von Dir
Dringt je hinab zu mir.
Verdammt, siehst Du denn nicht
Daß hier drinnen jemand lebt;
Eine Kreatur, die atmet
Und sich nach Liebe sehnt?
Oh verdammt, merkst Du denn nicht
Daß tief drinnen etwas existiert;
Ein Mensch, der leise leidet
Ein geheimes Leben führt?
9. Der Vampir des eigenen Herzens
Dein Leidensquell gleicht einem Wasserfall,
Der mir berieselt meine Wüste.
Auf Deinem salz`gen Tränenschwall
Werden Hoffnungen zu Träumen.
Bin ich doch nicht nur ein Mißakkord
Im All der Göttlichen Gesänge?
Die Ironie, sie schlug die Fänge
In mich und beißt und zerrt mich fort.
Du ziehst mich in die Unendlichkeit,
Um die Zeit zu überwinden.
Wie zwei Sonnen werden wir verglüh`n,
Wenn wir uns finden!
Bin ich doch nicht nur ein Mißakkord
Im All der Göttlichen Gesänge?
Die Ironie, sie schlug die Fänge
In mich und beißt und zerrt mich fort.
10. Kein Lächeln mehr
Je suis de mon coeur le vampire,
- Un de ces grands abandonnés
Au rire éternel condamnés,
Et qui ne peuvent plus sourire!
Bin ich doch verdammt
Zum ew'gen Lachen nur?
Ich wollt' ein Wesen sein
Aus läuternd' Flammen, rein
Wie Spiegelglas. Doch nun
Sich drin beschauen nur
Die Engel und Dämonen.
Kein Licht des Himmels dringt
In meine Tiefen mehr,
Doch wünscht' ich mir so sehr,
Ein Licht für Dich zu sein!
Mein Wort ertrinkt im Meer
Des ew'gen Lachens nun.
Mir bleibt nur, das zu tun,
Was immer Du mir sagst:
Es gibt kein Lächeln mehr!
Ist mir nur vergönnt
Zu warten auf die Zeit,
Wenn stolz sich spiegeln wird
Der Geist, der sich befreit
Aus tausend Ketten nun,
Die Lichter auszutun,
Wie Hoffnung auf ein Morgen,
Da ich werd' Asche sein?
In meine Tiefen komm,
Da ich mir wünsch' so sehr,
Ein Licht für Dich zu sein!
Mein Wort ertrinkt im Meer
Des ew'gen Lachens nun.
Mir bleibt nur, das zu tun,
Was immer Du mir sagst:
Es gibt kein Lächeln mehr!
Ich bin der Zorn
Ich bin das Schwert
Ich bin der Hass, der mich verzehrt
Ich bin das Los, das Du gewählt
Ich bin der Alptraum, der Dich quält!
Ich bin der Zorn
Ich bin das Schwert
Ich bin der Hass, der in Dich fährt
Ich bin das Los, das Du gewählt
Ich bin der Alptraum, der Dich quält!
Doch bin der Vampire des eigenen Herzens nur…!

