AugenBlicke (2004)
1. Augenblick…verweile Doch! (Intro)
Instrumental
2. Verzeih` Mir!
Verzeih mir, lächelnd Sonnenkind
Denn ich hab an den Tod gedacht.
Ich möchte ja nicht mit ihm geh'n
Hab nur gedacht, wie es wohl sei
Wenn man nicht mehr auf Erden weilt.
Verzeih, wenn ich dein Lächeln nahm.
Verzeihe mir...!
Verzeih mir, Sonne, lieber Stern
Verzeih, dass ich den Schatten lieb,
Dass deinen Strahlen ich entflieh.
Ich bin nicht böse, bin nicht krank,
Hab mich dem Schwarz nur zugewandt.
Verzeih, dass ich dein Licht nicht mag!
Verzeihe mir...!
Verzeih auch du mir nun mein Herz
Verzeih, dass du so leiden musst.
Ich wollte lieben, glücklich sein,
Doch Finsternis regiert allein.
Liebe floh aus meinen Händen
Ich wollt sie halten, liess mich blenden.
Verzeih mir bitte nun mein Herz
Verzeih, dass du so leiden musst!
Verzeihe mir...!
Ein letzter Hoffnungsfunke bleibt,
Wenn auch der letzte mir verzeiht!
3. Sonnenkind
Komm - dreh' die Zeit zurück und sing' das alte Lied!
Entreiss' der Zeit das Stück, das für Dich übrig blieb!
Komm - wirf' Dich aus der Bahn, zurück auf Deinen Weg!
Wie sonst willst Du erfahr'n, was wichtig für Dich ist?
Mein Sonnenkind, ich wünsche Dir,
Dass Deine Wege Du erkennst,
Dass für die Träume Du verbrennst
Und heller strahlst als alles Licht der Welt!
Komm - halt' die Zeiger an und sing' das alte Lied!
Erinn're Dich daran, was für Dich übrig blieb!
Komm - wirf Dich aus der Bahn, zurück auf Deinen Weg!
Und halte fest, woran Du glaubst auf dieser Welt!
Mein Sonnenkind - und halte fest
An alledem, was Du erträumst,
Damit Du nimmermehr versäumst,
Doch stets auf Deinem Weg zu sein!
Mein Sonnenkind, ich wünsche Dir,
Dass Deine Wege Du erkennst,
Dass für die Träume Du verbrennst
Und hell erstrahlst am Firmament!
Mein Sonnenkind - und halte fest
An alledem, was Du erträumst,
Damit Du nimmermehr versäumst,
Doch stets auf Deinem Weg zu sein!
Mein Sonnenkind, ich wünsche Dir,
Dass Deine Wege Du erkennst,
Dass für die Träume Du verbrennst
Und heller strahlst als alles Licht der Welt!
4. Meine Zeit
Augen, rein wie klares Wasser
Doch niemand je in ihnen schwimmt
Füsse, wie das Laub im Wind
Doch niemand je mit ihnen tanzt
In Träumen wird' ich Flügel haben
Die Welt mir dann zu Füssen läg'
Doch niemals fände ich den Weg
Auf dem ich zu Dir fliegen könnt'!
Auch dieser Tag nun jetzt vergeht
Am Horizont die Sonne steht
Und was Du auch versuchst -
Sie wird heut' untergeh'n
Doch warte nur einen Moment
Bis sie im Rücken wieder brennt
Sie wird die gleiche sein - Nur Dir, mein Freund,
Die Zeit verrinnt!
Ich hab' das alles schon geseh'n
Ich hab' das alles schon gehört!
Ich hab' das alles schon gespürt -
Ich mach' das alles ungescheh'n!
Ich hab' das alles schon erlebt
Ich hab' das alles schon versäumt!
Ich hab' von alledem geträumt
Doch meine Zeit, sie wird vergeh'n!!!
5. Am Ufer
Am Meer, wo heut' die Schiffe fahren
Sitz' ich schon seit Ewigkeiten.
Die Wogen klingen wie Fanfaren,
Ich sehe dort den Strom der Zeiten.
Schweigend steht ein Mann am Strand,
Den Blick auf weites Blau hinaus.
Alleine, einsam, wie gebannt,
Lädt zögernd er die Waffe nach.
Will ängste aus dem Kopf sich schiessen,
Will seh'n, wie sie ins Meere fliessen,
Will spüren, wie sie dort verschwinden,
Wie sie die Tiefen überwinden.
Will sein Leben hier im Sand begraben,
Will es vergessen am Lebensabend,
Will mit Wellen abwärts schweben,
Sich mit Gezeiten nur bewegen.
Ihr Wogen, trübe, schwarze Wogen,
Erzählt davon, als Ihr noch rein
Im Bache seid zu Tal gezogen
Und schliesslich lerntet, Fluss zu sein!
Der Mann am Strand sinkt auf die Knie,
Ein letzter Hilferuf: „Jetzt oder nie!"
Auch dieser tag, er geht zu Ende - ein Tag im trüben Einerlei.
Er reicht ein letztes Mal die Hände,
Doch auch ich greif' dran vorbei.
Ich seh' ihn langsam untergeh'n -
Sein Antlitz sich zum Grunde dreh'n!
Ihr Wogen...
Am Meer, wo heut' die Schiffe fahren
Sitz' ich schon seit Ewigkeiten.
Die Wogen klingen wie Fanfaren,
Ich sehe ihn dort abwärts gleiten...!
6. Abschied
Ob Du dereinst der Tod für mich wirst sein;
Ob Du noch lebst, wenn mich die Zeit schon frisst?
Kein Tod macht Deinen Namen jemals klein -
Wenn jeder Teil von mir auch längst vergessen ist!
Mein Wort für Dich, es wird unsterblich sein,
Was da mein Mund ganz leise für Dich spricht.
Ein Königsgrab wird mir Dein Grabe sein;
Dein Denkmal wird es sein: mein zärtliches Gedicht!
Zum Abschied weine nicht!
Jemand ist vor der Tür - Du lässt ihn steh'n.
Ich warte ewig auf dem leeren Gang.
In Träumen sehe ich uns aber dann
Zusammen heute über grüne Wiesen geh'n!
Auf einmal ist ein Weinen in der Welt,
Als ob heut nacht ein Gott gestorben wär'!
Ich gehe fortund wünsch' mir immer mehr,
Dass meine Welt Du eines Tages wirst versteh'n!
Zum Abschied lass mich einfach geh'n!
Ist der Tod denn wirklich gross?
Sind wir denn die Seinen?
Wenn wir uns hier im Leben meinen
Ist er doch mitten unter uns...!
7. Ich Glaub` An Dich!
Gedanken kreisen stets um Dich
In meinem Kopf befind' ich mich
In unbewohnten Räumen nur.
In meinem Ohr verklingt der Schwur
Und grauer Staub, er sammelt sich
Auf Bildern, die doch einst belebt.
Ich glaub' an Dich, wenn meine Welt
Auch irgendwann in Trümmer fällt!
Ich glaub' an Dich, wenn mir die Zeit
Die Wunde schlägt, die nie verheilt!
Und kannst Du nun mein Flehen hör'n?
Kannst meine Angst Du je versteh'n?
In leeren Räumen warte ich
Auf nur ein Zeichen doch von Dir
Und wärst Du nimmermehr bei mir
So warte doch ich ewiglich!
Ich glaub' an Dich, ...
Ich glaub' an Dich, wenn auch mein Wort
Auf Dornenboden stets nur fällt!
Ich glaub' an Dich, wenn meine Welt
Aus ihrer Umlaufbahn gerät!
8. Ich Kenn` Die Welt Nicht Mehr
Wo sind all die Jahre hin?
Wo sind all die Jahre hin?
Bitte nimm mich bei der Hand
Und dann sag' mir, wer ich bin!
Sag mir:
Wo sind all die Träume hin?
Wo sind all die Träume hin?
Wenn Dir etwas an mir liegt,
Dann erkläre mir den Sinn!
Erklär' mir!!!
Ich weiss keine Strasse mehr!
Ich weiss keine Strasse mehr!
Komm hilf, ich weiss nicht mehr
Was mich befällt in dieser Nacht!
Ich weiss nicht, was morgen ist
Und keiner steht an meinem Bett,
Nimmt mir die Qualen ab
Und schickt den Wolken mich!
Ich weiss nicht mehr!
Ich weiss keine Strasse mehr!
Bin der Zeit nur ausgesetzt,
Dem Schlag der Uhr, die rennt
Und mir mein Fleisch verbrennt!
Ich kenn' die Welt nicht mehr!
Ich bin tot und fall' ins Tal
Der Tränen - Gott, mein Wort verbrennt
In Traurigkeit für Dich allein...
Allein!
9. Augenblick
Ich dacht', ich hätte sie geseh'n - dort, in der ersten Reihe steh'n.
Alleine, einsam, wie gebannt, den Blick doch stets mir zugewandt.
Und kein Klischee und auch kein Bild in mir nun eine Rolle spielt!
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, und halt' mich fest, nur dieses Stück!
Nur dieses eine Stück!
Ein jedes Wort, das ich heut' sang, in ihren Augen wiederklang.
Und könnt' ich jetzt am Ufer steh'n, würd' ich ihr Bild im Wasser seh'n!
Und kein Warum und kein Wohin mit diesen dunklen Wogen zieh'n...
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, mein Sonnenkind, nur dieses Stück
Und halt' mich fest!
Und meine Zeit, was sie auch bringt, doch stets von fernen Liedern klingt.
Ich glaub' an Dich, was auch geschieht; wo Deine Welt auch Bahnen zieht.
Und kein Klischee und auch kein Bild in mir nun eine Rolle spielt!
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, und halt' mich fest, nur dieses Stück!
Nur dieses eine Stück!
Ein jedes Wort, das ich hier sang, in Deinen Augen wiederklang.
Und könnt' ich jetzt am Ufer steh'n, würd' ich Dein Bild im Wasser seh'n!
Und kein Warum und kein Wohin mit diesen dunklen Wogen zieh'n...
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, mein Sonnenkind, nur dieses Stück
Und halt' mich fest!
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, und halt' mich fest, nur dieses Stück!
Nur dieses eine Stück!
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, mein Sonnenkind, nur dieses Stück
Und halt' mich fest!
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, und halt' mich fest, nur dieses Stück!
Nur dieses eine Stück!
Oh, bleib bei mir, mein Augenblick, mein Sonnenkind, nur dieses Stück
Und halt' mich fest!
Und halt' mich fest!
10. Für Immer Fort (Outro)
Instrumental
11. Nach Dem Erwachen (Bonus Track)
Ich schlag' die Augen für Dich auf
Und lass' die Träume hinter mir.
Der Mond ertrank einst neben Dir
Im Fluss der Tränen, dessen Lauf
Den Weg, der immer unser schien,
Wohl kreuzte viel zu oft. Ich ging
Den Weg zurück und hab' gehofft,
Dich dort ein letztes Mal zu seh'n!
Sag' mir: Wer zeigt Dir den Weg?
Wer stellt Dir die Richtung ein?
Wer führt Dich aus diesem Tal?
Sag' mir: Wer wird bei Dir sein?
Wer befühlt die Wunden schon,
Die das Erwachen in Dir schlägt?
Und hast Du wieder nichts bewegt,
So schlafe lieber wieder ein!
Ich schlag' die Augen zu für Dich
Und lass' die Wahrheit hinter mir.
Die Sonne scheint nun neben Dir
Nur noch ein blinder Stern zu sein!
Den Weg, den Du mir nun erhellst
- Ihn kreuzen keine Wunden mehr!
Ich träume oft, wie es wohl wär'
Doch niemals mehr erwacht zu sein!
Sag' mir: Wer zeigt Dir...
Wer küsst die Lider Dir zur Nacht?
Wer tanzt in Morpheus' Reich mit Dir?
Wer hat die Türen zugemacht,
Die führten Dich im Traum zu mir?
Wer führt Dich im Traum zu mir?

